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Wie geht nachhaltiges Reisen – Charity für Chumbe Island

Weltenbummler aufgepasst! Darf ich überhaupt noch reisen? Denn ein nachhaltiges Leben und Fernreisen werden ja gerne als unvereinbar dargestellt. Aber hat nicht alles mehrere Seiten? Können wir mit Reisen nicht vielleicht auch einen positiven Beitrag leisten, so dass wir weiterhin die Welt erkunden & trotzdem die Umwelt schützen können?

Diese Fragen haben mich vor & auch während meiner Reise durch Tansania immer wieder beschäftigt. Genau diesen Fragen gehe ich gemeinsam mit Diana Körner, internationale Beraterin für nachhaltigen Tourismus, in der Podcastfolge „Darf ich überhaupt noch reisen“ auf dem Kale&Cake Podcast auf den Grund.

Reisen gehört wohl zu den schönsten Dingen der Welt.

Orten und Begegnungen verändern uns: wir lernen andere Kulturen kennen, andere Lebensweisen und Lebensräume genauso wie der lang ersehnte Ausstieg aus den eigenen Routinen, die so viel Sicherheit geben wie sie auch manchmal wie ein Gefängnis sich anfühlen. Meine Reise nach Tansania und Sansibar letztes Jahr war die wohl aufregendste und abenteuerlichste Reise meines Lebens. Klar, 5 Tage Camping Safari durch die Serengeti ist wohl die Definition von Abenteuer. Aber vor allem auch meine 2 Nächte auf Chumbe Island waren ein unglaubliches Abenteuer. Dazu war diese Reise für mich auch wie auf den Fussspuren meiner Heldin Jane Goodall zu schreiten, denn Tansania ist nicht nur ihr zweites zu Hause, sonder sie selbst war bereits auf Chumbe Island.

Sunrise on Chumbe Island

Sonnenaufgang auf Chumbe Island in Tansania

Chumbe Island ist ein international anerkanntes Naturschutzgebiet, das ein 55 Hektar großes, vollständig geschütztes Korallenriff-Schutzgebiet und Waldreservat beherbergt. Mit 59 Korallengattungen verfügt Chumbe über eines der artenreichsten Riffe in Ostafrika, und die über 500 dokumentieren Fischarten bescheren auch den benachbarten Fischgründen reiche Erträge.

Chumbe Island Coral Park konnte als weltweit erste NGO das Parkmanagement. Umfangreiche Umweltbildungsprogramme für Fischer, Schulen, Beamte und die Bevölkerung (mehr als 12.000 Teilnehmer seit Beginn des Projekts) werden vollständig durch die Einnahmen der kleinen Öko-Lodge auf der Insel finanziert.

Welche Auswirkungen hat der ausbleibende Tourismus?

Durch den kompletten Einbruch des Tourismus durch die Pandemie musste Chumbe Island verschiedene Maßnahmen ergreifen, um den Schutz des Parkes weiter zu gewährleisten und um das 43-köpfige lokale Team und die Angehörigen abzusichern. Um weiterhin Schulklassen von Sansibar und Tansania zu ermöglichen, die Schönheit ihrer eignen Heimat und der Natur zu erleben, habe ich mir eine Charity Aktion für Chumbe Island ausgedacht. Eine, der vielen Community Outreach und Education Massnahme von Chumbe ist es Schulklassen einzuladen und ihnen die Natur näher zu bringen. Die meisten Kinder, die auch wenn sie auf einer Insel leben nicht schwimmen können, können unter anderm das erste Mal schnorcheln gehen. Stell dir vor, du lebst dein ganzes Leben an einem Ort, wo tausende Menschen hinreisen, um die Natur zu genießen und die Unterwasserwelt, du selbst hast sie jedoch noch nie erlebt.

Chumbe Island Charity Flow

Du findest hier den Chumbe Island Charity Flow, Diesen Yoga Flow habe ich auf der Insel mit original Meeresrauschen für dich aufgenommen. Bei der Buchung wählst du selbst, welchen Betrag du zahlst und somit spendest. Das Video steht dir dann unbegrenzt zur Verfügung. Wir, Kale&Cake, möchten mindestens 3 Schulklassen nach Chumbe schicken und übernehmen die MwSt. plus extra Kosten. Also los, unterstützen und jemanden eine unglaublich schöne Erfahrung schenken.

Darf ich überhaupt noch reisen? Können wir mit Reisen nicht vielleicht auch einen positiven Beitrag leisten, so dass wir weiterhin die Welt erkunden und trotzdem die Umwelt schützen können?

Sonnenuntergang Magie auf Chumbe Island

Ich hatte das unglaubliche Glück, die Magie dieser Insel erleben zu dürfen, dank Diana Körner und gemeinsame Freundinnen, welche uns vernetzten. 

Diana Körner Darf ich überhaupt noch reisen? Können wir mit Reisen nicht vielleicht auch einen positiven Beitrag leisten, so dass wir weiterhin die Welt erkunden und trotzdem die Umwelt schützen können?

Mit Diana Körner auf dem Weg nach Chumbe Island.

Diana ist eine internationale Beraterin für nachhaltigen Tourismus und lebt auf Sansibar, wo sie gemeinsam mit ihrem Partner den Chumbe Island Coral Park betreut. Als Beraterin arbeitet und schult Diana Tourismusdestinationen, Tourismusbetriebe, Schutzgebiete und gemeinnützige Organisationen in Hinblick auf eine ökologisch und sozialverträgliche Tourismusentwicklung. Seit mehreren Jahren lebt und arbeitet Diana in kleinen Inseldestinationen und sieht dabei aus erster Hand die positiven und negativen wirtschaftlichen, sozio-kulturellen und ökologischen Aspekte, die der Tourismus bringen kann.

Wie geht nachhaltiges Reisen? Darf ich überhaupt noch reisen?

Im Podcast mit Diana erfährst du noch viel mehr über die Hintergründe zu Chumbe, wie wir nachhaltiger Reisen können und wie die Zukunft für unseren Planeten aussehen könnte:

  • Nachhaltiger Tourismus/Ökotourismus – was ist das?
  • Darf ich überhaupt noch reisen?
  • Welche Herausforderungen gibt es dabei?
  • Welche Rolle spielen die Locals dabei?
  • Tipps für nachhaltige Reisen

Hier findest du die Podcast Folge bei Spotify und Apple Podcast

Mehr über Chumbe Island findest du hier oder verbinde dich mit Diana direkt zum Thema Ökotourismus hier.

Hier findest du praktische Tipps für einen fairen Urlaub & ein Handbuch „how to be a responsible tourist“.

Hier geht es zum Kale&Cake Online Studio.

Chumbe Island. Darf ich überhaupt noch reisen? Können wir mit Reisen nicht vielleicht auch einen positiven Beitrag leisten, so dass wir weiterhin die Welt erkunden und trotzdem die Umwelt schützen können?

Chumbe Island mit den Hütten für Gäste

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