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Tipps für mehr Energie und Ausgeglichenheit im Leben - Kale & Cake
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Tipps für mehr Energie und Ausgeglichenheit im Leben

Mehr Energie und Ausgeglichenheit im Leben. Wer wünscht sich das nicht? Energie ist der Treibstoff unseres Lebens. Wenn wir voller Energie sind, haben wir mehr Motivation, bessere Laune, stärkere Nerven und fühlen uns den Herausforderungen unseres Lebens eher gewachsen. Vielleicht hast du auch schon einmal diese Erfahrung gemacht: Die gleiche Situation lässt dich kalt, wenn du ausgeruht bist und bringt dich zum explodieren, wenn du erschöpft bist.

Wir brauchen also ausreichend Energie, um unser Leben erfolgreich zu meistern und uns ausgeglichen zu fühlen.

Leider ist Energie keine endlose Ressource. Je schneller und stressiger unser Leben wird und je älter wir werden, umso weniger Energie steht uns zur Verfügung. Zum Glück gibt es ein paar Dinge die wir tun können, um das Level unserer Energie hoch zu halten und für Ausgeglichenheit in unserem Leben zu sorgen. Genau darum soll es in diesem Artikel gehen.

 

Die verschiedenen Einflussfaktoren auf das Level unserer Energie

Das Level unserer Energie wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

Von unseren Gedanken und Gefühlen, von unserem Verhalten und von unserem Umfeld.

Du gehörst zu den Menschen die viel Energie haben? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass viele dieser genannten Faktoren bereits zu deiner Persönlichkeit und deinem Wesen passen. Du gehörst zu den Menschen die sich ständig überfordert und müde fühlen? Dann könnte es sein, dass zu viele dieser Faktoren nicht zu dir passen und dir somit deine Energie rauben.

Dein Ziel ist es also herauszufinden, was dir Energie raubt und Energie gibt, um dein Leben so auszurichten, dass es zu deiner Persönlichkeit und deinem Wesen passt.

 

Wie du herausfindest, was dir Energie raubt

 

Tipps für mehr Energie und Ausgeglichenheit im Leben

Deine Energieräuber kannst du herausfinden, indem du genau nachspürst wann du dich müde und ausgelaugt fühlst.

 

Woher weist du ob dir eine Situation, Tätigkeit, eine Person oder ein Gedanke Energie nimmt? Zum einen indem du genau nachspürst, wie du dich in der jeweiligen Situation, bei der Tätigkeit, mit der Person oder mit deinem Gedanken fühlst. Zum anderen, indem du nachspürst, wie du dich danach fühlst. Häufig nehmen wir unsere Energienehmer nämlich nich in der Situation selbst, sondern erst hinterer, als solche wahr.

Verhaltensweisen, die dir deine Energie rauben können:

  • Mittags immer zu viel essen
  • „Ja“ sagen, obwohl du „Nein“ meinst
  • Dich an lauten Orten aufhalten, obwohl du Ruhe und Stille brauchst und andersherum
  • Zu viel von einer Sache (zu viel Arbeiten, zu viel Schokolade essen, zu viel Sport treiben, zu viel auf der Couch herumhängen)

Ich bin zum Beispiel ein Mensch der viel Stille und Ruhe braucht. Gleichzeitig liebe ich es jedoch, immer bei allem dabei zu sein. Das hat dazu geführt, dass ich ständig in lauten Situationen mit sehr vielen Menschen unterwegs war, die mir alle meine Energie geraubt haben. Anfangs dachte ich, ich wäre etwas seltsam. Denn niemandem schienen diese Situationen etwas auszumachen, außer mir.

Als ich herausfand, dass dies einfach an meiner Persönlichkeit und an meinem Wesen lieg, war es eine große Erleichterung.

Heute erlaube ich mir bewusst, diese Situationen zu meiden oder zumindest nicht damit zu übertreiben.

Gedankenmuster, die dir deine Energie rauben können:

  • Grübeln und innerer Widerstand bei Dingen, die du nicht ändern kannst
  • Negative Glaubenssätze (z.B. „Arbeit muss hart sein“, „ich bin nicht gut genug“)
  • Deinen eigenen Wert als Menschen an deine Leistung (z.B. in der Arbeit oder beim Sport) koppeln
  • Probleme anderer Menschen, zu deinen eigenen machen

Als Kinder lernen wir, dass unser Umfeld positiv auf uns reagiert, wenn wir brav sind oder tolle Dinge tun. Wenn wir nicht hören oder schlechte Leistungen erbringen, werden wir geschimpft oder erfahren Ablehnung. Die Schlussfolgerung, dass unser Wert als Mensch daran geknüpft ist, dass wir brav sind, tolle Dinge tun und gute Leistungen erbringen, liegt dadurch sehr nahe.

Die Einsicht, dass unser Wert als Mensch unantastbar ist, ist keine einfache, da sie uns nur sehr selten vorgelebt wird.

Wenn wir uns jedoch darin üben uns (und andere) so zu akzeptieren wie wir sind, können wir eine große Menge Energie sparen und sie dafür einsetzen mehr Ausgeglichenheit in unserem Leben zu schaffen.

 

Wie du herausfindest, was dir Energie gibt

 

Tipps für mehr Energie und Ausgeglichenheit im Leben

Deine Energiegeber kannst du herausfinden, indem du genau darauf achtest was dir wirklich Freude bereitet und wann du in einen „Flow“ kommst.

 

Genauso wichtig wie deine Energieräuber immer weiter zu eliminieren bzw. bewusst zu steuern ist es, herauszufinden was dir Energie gibt. Wie du regenerieren, auftanken, zu Kräften kommen und so mehr Ausgeglichenheit und Energie in dein Leben bringen kannst.

Auch hier kannst du auf dein Gefühl achten. Wann empfindest du das Gefühl von Leichtigkeit und Freude, bei welchen Tätigkeiten kommst du in einen „Flow“ und wann fühlst du dich im Nachhinein voller Energie?

Verhaltensweisen die dir Energie geben könnten

  • Die Klassiker: regelmäßige Bewegung, frische Luft, gesunde Ernährung
  • Tätigkeiten, bei denen du abschalten kannst und in einen „Flow“ Zustand kommst
  • Alles was dir Spaß macht
  • Herausforderungen, die dir Freude bereiten und die du meistern kannst
  • Selbstpflege und Zeit für dich

Je älter wir werden, umso ernster wird unser Leben. Mehr Verantwortung, mehr Arbeit und mehr Verpflichtungen können einen erheblichen Druck auf uns ausüben, der uns Energie raubt.

Das alles loszulassen und uns die Zeit zu nehmen, Dinge ohne einen zwingenden produktiven Zweck zu tun, kann hier den Ausgleich schaffen.

Spaß und Freude sind zwei der kraftvollsten Energiegeber die es gibt.

Gedankenmuster die dir Energie geben können

  • Liebevolle Gedanken
  • Positive Glaubenssätze
  • Akzeptieren dass du du bist und andere Menschen anders sind
  • Dinge nicht Persönlich nehmen
  • Dir die Erlaubnis geben, für das was du Brauchst (Ruhe, Abgrenzung, Gemeinschaft, verrückt sein, anders sein)
  • Auf deine Intuition hören (auch wenn dein Kopf etwas andres sagt)
  • Selbstakzeptanz

Hast du dich schon einmal dabei beobachtet, wie du selbst mit dir sprichst? Sind deine Worte freundlich? Sagst du dir, dass du toll und wunderschön bist? Oder sprichst du in einem harschen Ton und nörgelst an dir herum?

Je liebevoller deine Worte sind und umso weniger du gegen dich Kämpfst, umso mehr kann deine Energie in den Fluss und du selbst in deine Ausgeglichenheit kommen.

Zu diesem Thema gibt es erstaunliche Experimente mit Wasserkristallen. Wasser, das mit liebevollen Worten besprochen wird, bildet schöne, symmetrische Kristalle. Wasser, dass mit negativen Worten besprochen wird bildet kantige, spitze, hässliche Kristalle. Wir bestehen zu 80% aus Wasser und können davon ausgehen, dass die Worte in unseren Gedanken einen signifikanten Einfluss auf allen Ebenen ausüben.

 

Wie du das Wissen über deine Energiegeber und -räuber in die Praxis umsetzten kannst

 

Integriere deine Energienehmer und eliminiere deine Energieräuber in kleinen Schritten mit viel Geduld für dich und den Prozess indem du dich befindest.

So integrierst du deine Energiegeber

Der erste Schritt um das Wissen über deine Energiegeber und -räuber in deinen Alltag zu integrieren ist bewussten Raum für deine Energiegeber zu schaffen.

Im allgemeinen fällt es uns meistens leichter etwas hinzuzufügen oder zu tun, als etwas loszulassen oder nicht mehr zu tun. Vor allem, wenn es sich um Routinen handelt.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Daher beginne damit, dem Raum zu geben, was dir gut tut. Zum Beispiel indem du dir bewusst Termine mit dir selbst setzt. Auch wenn es nur Zeit alleine Zuhause auf der Couch ist. Wenn es dir gut tut, ist diese Tätigkeit genauso wichtig – oder sogar wichtiger – wie jeder andere Termin in deinem Kalender.

Was passiert, wenn du es dir zwar vornimmst, aber nie schaffst die Dinge, die dir Energie geben, zu integrieren?

Routinen und Gedankenmuster sind hartnäckig und häufig ist es schwer, Raum für Neues zu schaffen. Falls du immer wieder in deine alten Muster fällst, sei geduldig mit dir. Beobachte bewusst was passiert und versuche herauszufinden, was du tun könntest, in kleinen Schritten voranzukommen.

So löst du deine Energieräuber auf

Im zweiten Schritt kannst du dann bewusst Verantwortung für deine Energieräuber übernehmen. Auch wenn es sich oft anders anfühlt, für mindestens 80% unserer Fesseln sind wir selbst verantwortlich. Das bedeutet, dass wir auch in der Lage sind, diese Fesseln abzuwerfen. Auch hier heißt es geduldig sein, denn je länger du deine Fesseln bereits trägst, umso fester sitzen sie.

Wenn du dir darüber klar geworden bist, wie deine Energieräuber genau aussehen, kannst du langsam beginnen kleine Änderungen vorzunehmen.

Nicht jedes Mal „Ja“ sagen sondern auch ab und an einmal „Nein“. Die Verabredungen mit Menschen, die dir Energie rauben reduzieren. Nicht jeden Abend zu ungesundem Essen greifen und langsam eine gesündere Routine etablieren.

Schlechte Angewohnheiten zu ändern ist sehr schwierig und bestimmt wirst du den ein oder anderen Rückschlag erleben.

In diesem Fall gibt es eine Geheimwaffe um diese Rückschläge nicht zu neuen Energieräubern werden zu lassen. Diese Geheimwaffe ist Selbstakzeptanz.

Die Übung dazu geht ganz einfach. Du sprichst folgendes Mantra laut oder im Kopf so lange hintereinander aus, bis du dich besser fühlst:

„Auch wenn ich(…hier setzt du etwas ein, das deinen Rückschlag beschreibt bzw. eine Eigenschaft / Sache, die Widerstand erzeugt…) liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“.

Also zum Beispiel:Auch wenn ich schon wieder „Ja“ zu meinem Chef gesagt habe, anstatt für mich einzustehen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin„.

Das Leben kostet Energie. So ist es und das ist gut so. Wenn du weist, was dir Energie gibt und raubt, kannst du deine Energie sinnvoll einteilen und so mehr Ausgeglichenheit in dein Leben zu bringen.

Zum Schluss möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass diese Übungen etwas unterstützendes und positives sein sollten.

Ihr Zweck ist es nicht dich selbst zu optimieren, sondern dich dabei zu unterstützen, mehr Ausgeglichenheit und Wohlgefühl in dein Leben zu bringen.

Fehler gibt es hier keine. Du darfst sie also einfach ausprobieren, wenn du Lust darauf hast und mit Neugierde herausfinden, was für dich Funktioniert.

Zu diesem Artikel gibt es auch eine Podcast Folge in unserem Kale&Cake Podcast. Falls du noch nicht hineingehört hast, findest du sie hier.

 

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